Hille, Anne

Arabeske- orientalischer Tanz und abstrakte Ornamente

Die Arabeske beschreibt in der islamischen Kunst eine sich wiederholende Kette ineinander verschlungener geometrischer und organischer Formen. Die natürliche Form von Blumen und Blättern wird in ein neues, abstraktes Motiv verwandelt, das den Eindruck von Kontinuität und Unsterblichkeit vermitteln soll. „Arabesken sind das Ergebnis höchst komplizierter mathematischer Formeln, die (…) auf den wunderbaren Aufbau der Welt hinweisen.“(1)
Dieses Kunstprojekt für GrundschülerInnen untersucht die verschlungenen Linien der Unendlichkeit – sowohl in der künstlerisch geschwungenen Linie, als auch in der tänzerischen Bewegung.
So soll die Verbindung von verschlungenen Körperbewegungen, die dem orientalischen Tanz entlehnt sind, und ornamentalen geometrischen Formen auf dem Papier durch die eigene Körperwahrnehmung hergestellt werden. Tänzerische Elemente, wie geschwungene Hüftkreise und -achten, „Schlangenarme“ und fließende Bewegungen werden auf großformatige Papier- und Leinwände übertragen. Selbstgebaute Riesenpinsel und Quaste helfen dabei, die Körperbewegungen direkt auf den am Boden liegenden Malgrund zu übertragen. Experimentieren, Körperbewegung und –achsen spüren, mathematische Formen erkennen und visualisieren, Musikalität in Formen übersetzen – all das sind Inhalte dieses Projektes. Als Endergebnis können wahlweise große Leinwände mit ornamentalen Formen entstehen und/oder auch eine Performance mit orientalischem Tanz.
(1) Die Arabeske. Ein islamisches Stilprinzip? – und ihr Stellenwert in der Kunst des 20. Jahrhunderts, Thomas Mark https://www.inst.at/trans/15Nr/05_14/mark15.htm 

Grundschule Vergast

Ernst Thälmann Str 44
18469 Velgast 

 

 

 

 

 

 

 

Anne Hille

Bildende Künstlerin